faszinierende Farbverstrickung

Bereits im November habe ich das letzte Mal mit Luvotex gefärbt. Aus den zwei 6-fädigen sollten eigentlich warme Wintersocken für mich werden, aber die Stulpenbestellung vom Weihnachtsmann für die Patenkind-Cousine und ihre Schwester hat es doch anders kommen lassen. Und ich muss sagen: Ich bin mit dem Ergebnis doch äußerst zufrieden. 

Dieser erste Strang (100g 6-fädige Sockenwolle 75/25) gefiel mir von der Farbe her am allerbesten:



Ich finde auch verstrickt, kann er sich absolut sehen lassen: 


Und nochmal von der anderen Seite:


 Der zweite Strang war mein großes Sorgenkind. Deshalb gibts auch nur ein Foto vom ausgebreiteten Strang (ebenfalls 100g 6-fädige Sockenwolle 75/25). 


 Ich war der festen Überzeugung, da nochmal drüberfärben zu müssen, denn nach dem Trocknen kam da anstatt einem schön pinken Stück ein rein Rotes heraus. Das ging so nebeneinander meiner Meinung nach gar nicht. Da der Weihnachtsmann aber bekanntlich nicht wartet musste das ganze doch so verstrickt werden, wie es war und siehe da: 


Verstrickt siehts dann doch super aus. Als hätte es ganau so sein sollen... ;-) Wirklich faszinierend wie anders es doch verstrickt aussehen kann.
Auch hier nochmal von der anderen Seite: 

 
Und weil ich da schonmal so schön beim Färben war und der Winter zu dem Zeitpunkt noch bevor stand, musste einfach noch etwas helles in den Färbetopf:


Heraus kam einmal "Frühlingszauber" (100g 4-fädige Sockenwolle 75/25)
Nochmal im Ganzen: 


Zu guter Letzt, sollte dann auch mal eine andere Wollqualität bebuntet werden. Daraus wurde dann das "Merinoquartett" 
(2x pink, 2x blau je Strang 100g, 89 % Merino-Wolle, 11 % PA, Lauflänge 400m/100g)

Die Pinken:


Die Blauen: 

Und nochmal als Quartett: 


Daraus soll eigentlich (irgendwann mal) ein Nuvem werden. Inzwischen bin ich mir aber doch unschlüssig. Vielleicht doch her ein Cameo? Denn den finde ich ja auch ganz toll. Oder doch etwas ganz anderes? Empfehlungen und/oder Tipps sind an dieser Stelle herzlichst willkommen. :)

Die nächste große Färbeaktion muss wohl mindestens bis zum (späten) Herbst warten, aber es gibt schlimmeres... (Die Sockenwollkiste platzt sowieso aus allen Nähten.)

Was lange währt...

...wird endlich gut?! Naja, da das kleine Mädchen, das das Jäckchen einst eigentlich bekommen sollte, inzwischen zur Schule geht, also eben kein Jäckchen bekommen hat, ist es eigentlich nicht gut. Aber immerhin: Nach 7 Jahren (*räusper*) "Work in Progress" (bzw. immer wieder längerem "überwintern" "übersommern" oder sonst wie "nichtbeachten") ist es tatsächlich fertig geworden. Sogar schon seit Herbst, nun wird's Zeit, dass die Bilder endlich in den Blog kommen. 
(Dass die Knöpfe auf den Bildern noch nicht angenäht sind, muss ich ja keinem erzählen, oder?!)

Achtung: Bilderflut....






Anleitung: aus Diana Baby Nr. 100 (etwas abgewandelt)
Größe: müsste ca. 68 sein
Garn: da die Anfänge der Jäcke zu meiner Strick-Anfangszeit gemacht wurden aus "feinsten" Polytierchen (würde ich heute auch definitiv nicht mehr machen, Baby- und Kinderkleidung gehört aus hauptsächlich Wolle oder Baumwolle gestrickt...)

kleine Strickereien

Schon seit ein paar Wochen verschenkt ist ein kleines Mütze-Söckchen-Set für ein kleines Februar-Mädchen.

 (mein Model Babypuppe Pauline hat einen ziemlichen Dickschädel, der kleinen Beschenkten war die Mütze anfangs sogar noch zu groß...)


Anleitung von hier (bzw. ravelry hier
Mütze ca. 13g, Söckchen ca. 11 g

Aus dem Rest der Sommerlaune-Socken wurden Mini-Socken nach dem bewährtem Rezept für die Vorratskiste


Gewicht: ca. 14g

Socken

Beim Bildersortieren ist mir aufgefallen, dass ich euch offenbar das Sockenpaar 7/2012 vorenthalten habe. Ein arges Versäumnis. Das wollen wir doch mal allerschnellstens nachholen.

Bittesehr: 


 Wolle: Sommerlaune, selbstgefärbt mit Luvotex (Strangbilder gibts hier)
Größe: eigentlich meine, aber doch irgendwie ein bisschen weit geraten
Fazit: Die Farbe hat beim Stricken riesigen Spaß gemacht, hätte ich doch nur ein paar Maschen weniger angeschlagen...

Und wenn wir gerade beim Thema Socken sind, kommen gleich noch die Socken 01/2013 hinterher. Sindbad im Sturm: 


Und hier nochmal ein Anstrickbild, auf dem man das Muster besser erkennt: 


Die Fakten
Wolle: Frühling im Sturm von anabelcolori
Muster: Sindbad (ravelry link)
 Größe: 36/37 (diese kleinen Größen finde ich immer äußerst schwierig zu stricken, weil ich die ja selbst nicht anprobieren kann)
Für: meine Omi zum 80. Geburtstag
Verbrauch: hab ich bestimmt irgendwo aufgeschrieben, wenn ich's finde, reich ich's nach...
Fazit: Da andere Strickerinnen aus dieser Wolle herrlich wildernde Socken gestrickt haben, dachte ich, bei mir klappts auch endlich mal, aber: Weit gefehlt. Es gab doch wieder nur kleine süße Ringel. Die absolut nicht zu verachten sind, da ich die ja bekanntlich sehr liebe, aber zu dem Namen der Wolle hätte es "wild" auch sehr gut gepasst... Aber das allerwichtigeste: Der Omi passt's und gefällt's, und das ist die Hauptsache. 

Was ich mit dem Rest der Wolle mache, weiß ich auch schon, wird aber noch nicht verraten. :)

Ich bin gerade von schlimmster Anstrickeritis befallen und müsste dabei doch dringend endlich mal wieder ein UFO zuende bringen...

Mandarine-Sternfrucht-Baby

Uff, bis jetzt klappt's mit dem guten Vorsatz noch nicht, hier wieder häufiger zu Schreiben. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Im Moment sieht's tatsächlich nach etwas mehr Zeit aus. Zumindest noch für ein Weilchen. Was mich bisher - trotz mehr Zeit bzw. weniger Arbeit - vom Schreiben abgehalten hat?

Vermutlich die Vorbereitungen für das Zwerglein, dass im August mal hier hineinpassen soll:


 Der alten Babypuppe Pauline passt's schonmal.


Ob das echte Zwerglein dann wirklich im August so ein warmes Jäckchen braucht, sei mal noch dahingestellt, zumindest wird es nicht frieren. ;-)  
Anleitung für's Jäckchen von hier, bzw. hier (ravelry-link)


Die Mütze, weil sie so süß ist, auch nochmal im Detail. 


Anleitung, leicht abgewandelt, von hier (ravelry-link)


Und auch die Söckchen nochmal extra (nach bewährtem Rezept, diesmal etwas abgewandelt)


Die traumhaft musternde Wolle ist normale Sockenwolle von Anabelcolori "Mandarine Sternfrucht"
Verbrauch für's ganze Set: 100 g (für ausreichend lange Sockenbändchen hat die Wolle dann doch nicht mehr gereicht...)

Ich kam ja in letzter Zeit wenig zum Lesen eurer Blogs, nun wollte ich auch da endlich mal wieder etwas nachholen, da muss ich lesen und hören, dass der google-reader demnächst abgeschaltet wird. Wie ich das Lesen dann organisieren soll, weiß ich bis jetzt noch nicht o_o


Grünling lässt es sich gutgehen

Grünling macht gerade Kurzurlaub bei Pinkeline. Er hat mir einen Gruß mit Foto geschickt und lässt euch alle grüßen. Die Grüße habe ich hiermit ausgerichtet.

Er schwärmt von leckerem Kuchen...


... und einen ausgiebigen Plausch mit Pinkeline lässt er sich natürlich auch nicht entgehen.


Glückskleesocken

Als letztes Paar im letzten Jahr schon  seit einiger Zeit fertig. Ich mag sie nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr. Sind ja quasi doppelt geringelt. Von dem Gedanken doch mal so richtig "wilde" Socken zu stricken muss ich mich wohl verabschieden. Dass kann ich offenbar einfach nicht. Da ich ja bekanntlich Ringel sehr mag, gibts schlimmeres. Nun aber die Bilder: 

Einmal von der einen Seite...


...dann nochmal von der anderen...


...und weil's so schön ist, nochmal von oben. 


 Wolle: Anabelcolori Glücksklee
Muster: Socks for Euni
Größe: meine :-)
Nadeln: 2,5er Knit Pro
Verbrauch: (wird nachgereicht) 
Fazit: Auch wenn Wolle, Muster und ich so unsere Anfangsschwierigkeiten hatten, so haben wir uns doch gut angefreundet und mögen uns jetzt sehr. Das Muster hatte ich bestimmt nicht zum Letzten Mal auf den Nadeln. 

Ansonsten scheint die Stricklust wieder zurück zu sein. Habe heute tatsächlich fast eine halbe Socke gestrickt. Vielleicht liegt's aber auch nur am Termindruck. Kommen die Geburststage ect. in euren Familien auch jedes Jahr so plötzlich...? Nun, drückt, die Daumen, dass die Stricklust bleibt, hab noch viel vor.

beeindruckend

Heute in der Berliner S-Bahn: Ein schätzungsweise 8-jähriger(!) Junge(!), der sich(!) einen Handschuh(!) strickte(!). Und zwar in einer Präzision, Geschwindigkeit und ohne hinzugucken, die jeden Hanschuhstrick-Anfänger (mich eingeschlossen) mit den Ohren schlackern und vor Neid erblassen lässt. Die Hand und zwei oder drei Finger waren schon fertig und alle paar Reihen probierte er das Werk an und prüfte seine Arbeit mit kritischem Kennerblick. Ich musste tatsächlich fünfmal hingucken, aber ich habe das wirklich nicht geträumt. Ich bin absolut beeindruckt, verblüfft und dennoch hocherfreut über diesen Anblick. Unbekannter Junge: You made my day. Danke!

Ansonsten: Viel zu lange Ruhe hier. Das wird sich ändern. Bestimmt. Das Real-Life ist anstrengend, stressig aber auch spannend und aufregend. Stricktechnisch tut sich gerade sehr wenig (Muße wo bist du?). Ideen und Ufos sind reichlichst vorhanden. Etliche Ufos sind dazu gekommen, allerdings wenige von mir angestrickte, sondern von meiner lieben Oma geerbte. Dazu (zum Leidwesen meines Liebsten) jede Menge alte Strickzeitschriften, teilweise sogar mit den Anleitungen, nach denen Oma für uns als Kinder die Pullis strickte. Diesen hier zum Beipiel. Auch wenn Pullis und Jacken leider leider verschollen sind, sind die Zeitschriften ein wunderbares Andenken das ich in aller Ehren halten werde. Was ich mit den ganzen Oma-Ufos machen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht zeig ich euch mal ein paar und frag euch um Rat.

Eingangs erwähnter Junge erweckte nun meine Bloglust wieder zum Leben. Nochmal Danke, kleiner unbekannter Junge. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt, dann gibt's hier endlich mal wieder öfter etwas zu Lesen.

Es grüßt euch ganz herzlich, Eure Sabrina

Blogpause

Lange genug verspreche ich euch hier wieder öfter zu schreiben. Was soll ich sagen: Es klappt im Moment einfach nicht. Warum? Keine Ahnung. Zwischen Arbeit, Haushalt und übrigem Real-Life bleibt einfach keine Zeit übrig. Aus dem bisherigen Jahr hätte man meiner Meinung nach locker drei bis vier machen können und es ist noch nicht vorbei (in gut zwei Monaten ist Weihnachten ... wahhh...). Der Kopf ist voll, die Blog-Muse fehlt. Ich bin aber überzeugt: Es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Es gäbe durchaus genug zu zeigen, denn ich stricke nach wie vor. Wenn man das Minimum an freier Zeit betrachtet sogar relativ viel. Aber bloggen soll ja ein Vergnügen bleiben und keine Last sein.

Also mache ich mich frei vom Zwang "endlich mal wieder bloggen zu müssen" und gehe ich eine Blogpause. Wie lange? Mal sehen. Ich denke ich werde einfach die Fotos von allen fertigen Projekten sammeln und wenn die Blog-Muse irgendwann zurückgekehrt ist, dann werde ich euch damit hier bombardieren. Wem das zu lange dauert, der darf gern zwischendurch mal bei Ravelry schauen, da werde ich sicher zwischendruch immer wieder aktualisieren.

So ganz ohne Bild entlasse ich euch aber natürlich nicht in die Blogpause. Weil die Natur da draußen gerade so wunderbare Farben zaubert (am liebsten würde ich alle auf Wolle färben und so für festhalten) zeige ich euch ein Stück Berliner Herbst:


Bleibt mir treu und fühlt euch alle ganz lieb gegrüßt!

Gold(rute) gefärbt

*pieps* Kennt ihr mich noch? Ich hoffe ihr habt mich noch nicht ganz vergessen. In letzter Zeit fehlt mir einfach immernoch Zeit und Muße für's bloggen. Wer hat eigentlich 40-Stunden-Arbeitswochen und Hausarbeit erfunden? Dennoch habe ich recht viel geschafft den letzen Wochen. Warum? Weil ich weniger in der Blogwelt stöbere und mehr stricke? Vielleicht. Vielleicht auch, weil ein großes Experiment für's erste gescheitert ist, ich davon etwas Ablenkung brauchte und mich endlich voll ins Pflanzenfärben gestürzt habe? Sehr gut möglich. (Was das gescheiterte Experiment angeht: Zahlreich gedrückte Daumen für einen Neustart sind herzlichst Willkommen.) 
Beginnen wir also mit der Blog-Aufarbeitung der vielen fertigen Sachen. 

Starten wir mit der Pflanzenfärberei. Das ganze hat mich schon lange fasziniert und viele tolle Blogs haben mich dazu inspiriert. Vorerst möchte ich ausschließlich mit (von mir oder Familie bzw. Bekannen) selbstgesammelten Pflanzen auskommen. Den Anfang macht die Goldrute. Ein riesiges Feld davon in der Nähe der üblichen Spazier-Route ist da natürlich gold wert. Also, vorübergehende Malancholie verscheucht und das schöne Wetter genutzt, um einen großen Strauß davon zu Sammeln. 


Ein paar Tage später Wolle gebeizt, Pflanzen ausgekocht und Wolle gefärbt. Der erste Zug gibt eine unglaublich intensive schwer zu beschreibende Goldfarbe mit einem leichten Hauch ins grünliche. Schwer zu fotografieren, aber so ungefähr siehts aus: 
(leider kommt diese schöne leuchtende Farbe auf dem Bild überhaupt nicht rüber)


Der zweite Zug ergab dann ein ziemlich helles gelb. Ich habe ewig überlegt und den Strang gefühlte hundert Mal wieder ins Wasser gelegt und wieder rausgeholt, bevor ich mich schlussendlich doch dazu entschieden habe mit Eisensulfat weiterzuentwickeln. Dieses helle gelb ließ mich auf ein schönes helles grün hoffen (recht danaben zu sehen der erste Zug, hat sich meiner Meinung nach nach dem Waschen und trocken noch ein wenig ins grünliche verändert)


Wollt ihr wissen was dabei herausgekommen ist? Das hier ist das "helle" grün: 


Naja, hell ist anders, es ist ein wunderbar kräftiges, dunkles grün, auch hier schwer fotografisch einzufangen, ich würde sagen vielleicht ist es ein jägergrün. 

Mein Fazit: Das Pflanzenfärben ist extrem aufwändig, verbraucht sehr viel Energie und Zeit, aber das faszinierende und überraschende, eigentlich nie voraussagbare Ergebnis ist es allemal wert. Das war ganz sicher nicht meine letzte Pflanzenfärbung. Es warten bereits Apfelbaumrinde und ein paar Dahlienblüten von meinem Papa und Pflaumenbaumrinde und ein paar Tangetesblüten von einer lieben (färbepflanzensammelvirusangestreckten) Kollegin. Mal sehen was ich bevor es richtig kalt wird davon noch weggefärbt bekomme.

Notiz für mich, die Fakten:
- Angelehnt an das Rezept von Dorothea Fischer
- 300g Wolle gebeizt mit 60g Alaun und 20g Weinsteinrahm, 1 Stunde geköchelt
(merke: neues Thermometer kaufen, das bisherige hat schon bei der Hälfte des Beizens den Geist aufgegeben)
- 230 g nahezu getrocknete Goldruten-Blüten (größtenteils schon relativ weit aufgeblüht) und etwas -Blätter ca. 17 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht
- das ganze ca. 2 Stunden ausgekocht
- 1 Zug: einen Teil des ganzen im Farbbeutel mit 100 g Sockenwolle ca. 1 Stunde geköchelt (Temperatur nach gefühl, siehe Thermometer oben) -  kräftiges goldgelbgrün - Bild siehe oben
- 2. Zug: neuer Farbbeutel, neuer 100 g Strang Sockenwolle, wieder ca. 1 Stunde geköchelt - helles gelb - Bild siehe oben
- den hellgelben Strang mit ca. 3g Eisensulfat (vielleicht auch etwas mehr oder weniger, Wer hat bitte wo meine Feinwaage versteckt?) nochmal 15 Minuten geköchelt - dunkles jägergrün - Bild siehe oben

Ich werde mein Bestes geben um euch  nicht wieder so lang auf den nächsten Beitrag hier warten zu lassen. Erstmal freue ich mich in Kürze auf ein paar Tage Auszeit bei der Familie und hoffe dort ausreichend Kraft für den Rest des Jahres zu schöpfen. Aus diesem Jahr hätte man im Übrigen bisher schon getrost drei machen können. Und es ist noch nicht vorbei...

Leider komme ich im Augenblick auch nicht dazu eure vielen tollen Blog so ausführlich zu lesen wie ich gern würde, ich verspreche aber jedem der seinen Kommentar (natürlich gern auch gute Hinweise, Verbesserungsvorschläge ect. zum Pflanzenfärben) hier lässt, eine ausführliche Stöberung und Kommentarhinterlassung aus seinem Blog.

So, das war jetzt gefühlt ein kilometerlanger Beitrag. Zu guter Letzt lasse ich euch noch ein Foto hier. Habt ihr es schon gemerkt? Der Herbst kommt mit großen Schritten: 


weiße Löcher

Ein durchblättern des Blogfoto-Ordners ergab: Die weißen Löcher Stola, die schon seit einigern Monaten fertig schlummert, ist noch gar nicht in den Blog gehüpft - nun aber schnell.

Ursprüngliche Überlegung war sie als Hochzeitsstola zu verwenden. Dies scheiterte jedoch zum einen am wirklichen Gefallen dafür (O-Ton des Liebsten: "bisschen wie 'ne Oma") und zum anderen an dem traumhaften Wetter (das hätte perfekter nicht sein können, sodass die dünne Stola in Kleidstoff absolut ausreichend war).

Zuerst einmal im Detail:



Noch näher ran: 



Etwas rauszoomen:



Und noch einmal im Ganzen:



Gewaschen und gespannt ist das gute Stück ca. 170 cm x 47 cm groß. 
Gestrickt aus Schachenmayr Catania nach dieser Anleitung.
Gewicht reiche ich demnächst nach.

Fazit: 
- Auch wenn das Stricken sich teilweise sehr gezogen hat, so hat es doch großen Spaß gemacht. Das Muster ist super, gefällt mir sehr, nach kurzer Zeit sehr eingängig, hatte ich sicher nicht zum letzten Mal auf den Nadeln.
- Ob ich jemals dazu komme sie zu tragen, wer weiß (siehe O-Ton des Liebsten oben)... Vielleicht eher als Schal? Wie seht ihr das?
- Notiz für die Zukunft: Fehler am Anfang des Strickstücks sind zur Not komplett dem Ribbelmonster zum Fraß vorzuwerfen, der Ärger über den später doch sichtbaren Fehler ist viel größer. (Geübte Strickerinnen, die den Fehler mit Sicherheit finden, ignorieren ihn bitte gekonnt.)
- Überlegungen, ob man das gute Stück vielleicht einfärbt? (Weiß gefällt mir für den normalen gebraucht da irgendwie nicht mehr so sehr.) Wenn ja, womit? 

Ansonsten: Die ersten zwei Goldruten-Stränge sind gefärbt und ich bin ziemlich begeistert. Der erste Solarstrang (Walnuss) ist entgurkt. Ergebnis anders als erwartet, aber sehr schick. Das nächste Solarglas brät schon. (Verdammter Herdentrieb... :-D ) Bilder gibt's von allem demnächst.

Hochzeitsnachlese II

Schon wieder fast 3 Monate ist unser großer Tag her. Seitdem ist viel passiert, wunderschönes, viele Erfahrungen, leider auch weniger schönes, aber all das ist natürlich kein Grund euch die tollen Sachen vorzuenthalten, die wir von unsern lieben Gästen bekommen haben. Alles kann ich euch natürlich nicht zeigen, da werden wir ja bis zur Silberhochzeit nicht fertig, aber die schönsten, die mit der meisten Handarbeit und Kreativität, die gehören natürlich hierher. 

Zuerst neues vom Grünling. Ich erzählte ja neulich schon, dass es uuunglaublich entspannt ist. Schaut mal: 


Er sitzt auf einem ziemlich wertvollen selbstgemachten Liegestuhl und hat diese reiche Aussicht auf einen See mit Fischen und verliebten Schwänen: 


Da könnte man direkt neidisch werden. Könnte man, aber es gibt eigentlich gar keinen Grund, denn wir haben im Bad noch eine ganz wundervolle Torte stehen. Im Bad? Ja klar, oder wo würdet ihr solch eine Torte hinstellen?: 


Die Anforderung von  meiner Oma - die das Gute Stück "gebacken" hat - dass die Torte bis zur Silberhochzeit ausreichen muss (weil obendrauf ja ein Silberpaar hockt), macht mir doch etwas Sorgen. 

Naja, immerhin werden wir bis dahin umgezogen sein. Nämlich hierhin: 


Ein Häuschen im Grünen mit Obstbäumen und Blumenbeet im Garten, mit zwei Kindern im Sandkasten, (über den Hund reden wir später nochmal), mit Terasse und Hollywoodschaukel und vor dem Haus geparkt, der Liebste braucht ja schließlich auch ein Spielzeug, ein tolles neues Auto, ein Porsche Cayenne. Momentan alles noch ein Traum aus Plastik, schwiegerelterliches Hirngespinst, aber was für ein tolles. Träumen sollte ja erlaubt sein und wer weiß, was das Leben noch für uns bereit hält.

Fledermaus

Nun hat der nächste Post doch länger gedauert als er sollte. Ich kämpfe gerade mit der neuen Blogger-Benutzeroberfläche. Irgendwann muss man sich ja schließlich umgewöhnen und das am besten noch, wenn es nur noch den Weg zurück zur alten gibt, wenn mal gar nichts geht, oder es schnell gehen soll. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. 

Apropos Tier: Ein ganz besonderes Tier ist mir von den Nadeln geflattert. Sogar schon vor ein paar Wochen. Macht mal das Licht aus und dann schaut mal, sie ist sehr scheu, ich muss sie erst noch an das Licht und an den Menschen gewöhnen: 


Tolle Farben, oder? Und jetzt nochmal im Ganzen, damit ihr auch erkennt, was es ist: 


Genau. Eine Fledermaus. Das Flattertier fliegt selbstverständlich an meinen Hals. :-) Die Gute ist für ihre Gattung ganz schön schwer. 99 g um genau zu sein. Was hab ich auf den letzten Metern gezittert, gerademal zweieinhalb Meter Faden sind übrig. Das feine Fädchen kommt übrigens aus dem Hause Zauberwiese, Bärenglück Kinderlachen. Hach, die Farbe ist einfach herrlich.

Und weil ich nicht genug bekommen kann von tollen Farben, stinkt die Küche gerade nach Goldrutensuppe. In ihr sauniert ein Strang Sockenwolle. Ich bin mächtig gespannt. Bis jetzt siehts nicht so aus, als ob nicht so eine tolle Farbe herauskommen würde, wie ich in anderen Blogs schon bewundert habe, aber warten wir's ab. Und damit nicht genug der Farbe, morgen oder vielleicht auch übermorgen werde ich meine Neugier befriedigen und den Walnussstrang (bäh, wer hat sich diese Rechtschreibung bloß ausgedacht, 3x S, tzzz) aus dem Solarfärbeglas befreien. Bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob der ganze Strang so toll wird, wie es durch's Glas ausschaut, oder ob das nur Äußerlichkeiten sind.

Ich scheine mich an die neue Blogger-Oberfläche zu gewöhnen. Manches ist sehr gut, manches allerdings ist mir noch ein Rätsel.

Copyright @ Maschenerie | Floral Day theme designed by SimplyWP | Bloggerized by GirlyBlogger